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Die Evolution einer Serie: 2007 – Pro Evolution Soccer 2008 #throwbackthursday

Nachdem wir das letzte Mal PES 6 gezeigt haben, kommen wir dieses mal zum ersten Pro Evolution Soccer das auf der PS3 veröffentlicht wurde. Aber es hieß nicht PES 7 sondern PES 2008, da sich Konami für eine Namensänderung entschied. Ob das Spiel an den Erfolg des Vorgängers anknüpfen konnte und warum das Spiel bei mir gemischte Gefühle hinterlassen hat erfahrt ihr hier.

Pro Evolution Soccer 2008 (2007)

(Playstation 3)

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Ich kann mich Heute noch erinnern, mit welcher Vorfreude ich auf die erste PS3 Version von Pro Evolution Soccer gewartet hatte. Doch die schöne neue Next-Gen-Optik war halt nicht alles. Das Gameplay musste sich natürlich mit PES 6 messen und so empfanden die meisten Gamer, verwöhnt wie wir zu der Zeit waren, das doch eher schlechter. Aber jetzt sieben Jahre nach dem Release muss ich doch sagen, dass das Game immer noch Spass macht zu spielen, auch wenn das Ergebnis das nicht widerspiegelt :D.

Klar es kommt nicht ganz an PES 6 ran, aber gut war es trotzdem auch wenn die Torhüter doch gelegentlich gravierende Aussetzer hatten. Aus deutscher Sicht war es natürlich enttäuschend zu sehen, das nur Bayern München unter den lizensierten Clubs zu finden war. Dafür bekamen die Bastler aber eine ganze Fantasie-Liga spendiert die nach herzenslust editiert werden konnte und man so zb seine lokalen Mannschaften ins Spiel befördern konnte, 200 Std. im Editor waren da keine Seltenheit. Aber in meinen Augen war auch der Editor der grosse Schwachpunkt im Spiel. Zwar versuchte Konami neue Elemente einzuführen, wie zum Beispiel die Bildimport Funktion, doch diese wurde dann ziemlich kläglich umgesetzt in dem man nur das Bildformat JPG importieren konnte. Damit wurde man ziemlich eingeschränkt und die Ergebnisse waren auch nicht unbedingt schön. Zum Glück hörte Konami die Jahre danach auf die Community und verbesserte den Editor immer mehr und brachte viele Wünsche der Spieler mit ein. So wurde Jahre später auf Wunsh der Community die Team Import-/Export-Funktion eingeführt, um nur eine der Neuerungen zu nennen.

Die Anzahl der Stadien wurde leider ausserdem etwas verringert, so das grade einmal 15 Stadien angewählt werden konnten. Zum Vergleich: In PES 6 waren es noch 33! Aber PES 2008 war ein Schritt in die richtige Richtung und, trotz den Mängeln des Editors und den „Beschneidungen“ die wir in Sachen Auswahlmöglichkeiten hinnehmen mussten, ein durchaus gelungener Generationswechsel, der mir ein gutes Gefühl für den nächsten Generationswechsel hinterlässt.

Wertungen by 4Players

90%

Im Gegensatz zu EA und FIFA 08 serviert Konami auch auf dem PC die aktuelle Fußballklasse!

90%

Insgesamt die flüssigste und ansehnlichste Variante: Freut euch auf Fußball vom Feinsten!

90%

Technisch leicht der 360 unterlegen, aber für mich präziser zu steuern: Auch hier kommt ganz schnell Fußballeuphorie auf!

90%

Die umfangreichste Variante sieht zwar nicht so gut aus wie die anderen, aber wer erstklassig kicken will, braucht weder HD noch PC!

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Damit sind wir auch am Ende von unserem Rückblick angekommen. In circa 4 Monaten wird wohl der neue Teil erscheinen. Was hat euch an PES 2014 gefallen? Was erwartet ihr vom neuen Teil? Und was würdet ihr am liebsten noch mit ins Game einbauen?

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Autor

Ich bin der Markus, bin 35 und komme aus dem Westerwald. Ich bin seit 2004 Teil der PES-Community und Ich denke mal das die "etwas älteren" mich vielleicht unter dem Namen DjPelle besser kennen. Seitdem die ISS Serie auf der Playstation startete bin ich grosser Fan der Serie und verfolge jedes Jahr aufs Neue die Entwicklung der Serie. Früher habe ich aktiv als einer der ersten angefangen, in PES zu editieren. Heute ist das mit Blick auf Lizenzen nicht mehr in vollem Umfang möglich.

6 Kommentare

  1. bannister7 22. Mai 2014 um 22:30

    Kann auch daran liegen, dass ich vor 6 Jahren noch kein großes Urteilsvermögen über Spiele hatte, aber meiner Meinung nach war PES 2008 eins der besten Spiele in den vergangenen Jahren. Im Vergleich zu PES 6 hatte es eine deutlich bessere Grafik, was für mich so ziemlich das Wichtigste bei Games ist. Ich erinnere mich auch noch gut, wie man sich mit Castolo, Minanda und co ein richtiges Dreamteam aufbauen konnte, was ich in den jetzigen Teilen alles viel zu kompliziert finde. Außerdem wurde PES 2008 schlicht gehalten, wo es keine 1000 Wettbewerbe gab, die man sowieso nicht spielt und ich weiß nicht, ob ich der einzige bin, aber mir fehlt der epische Soundtrack von damals. Für damalige Verhältnisse war es definitiv ein sehr gutes Spiel, wenn nicht eins der Besten! 🙂

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  2. Sascha 23. Mai 2014 um 14:18

    Online, mit der enttäuschendste Teil der Reihe!

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  3. Billy 25. Mai 2014 um 13:23

    Im Nachhinein betrachtet war PES2008 der Anfang vom Ende.
    Verhältnismäßig gesehen zwar noch spaßiger als Vieles was danach kam, aber für mich nur aufgrund der höheren Grafikpower noch lange kein gelungener Gernerationenwechsel, sondern nach PES6 eher enttäuschend und mit nahezu unspielbarem Multiplayer.
    Da wird mir eher bange, wenn ich an die erste PS4-Version denke, obwohl es in einigen Belangen fast nur noch besser werden kann.

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  4. pesham 27. Mai 2014 um 13:23

    @prorevo team, wo ist den die auflistung der letzten kommentare hin? früher immer rechts auf der startseite!

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  5. Nur der RWE 29. Mai 2014 um 12:33

    Das habe ich auch noch auf der PS2 gespielt und fand es super.
    Allerdings gab es bei diesem Spiel einen Quatsch, den ich bis heute nicht verstehe:
    Man konnte bei den europäischen Nationalmannschaften die damals wie heute obligatorischen 34 Teams wählen und dann eine richtige EM-Quali spielen. Und da tauchten dann auch die übrigen ca. 20 Mannschaften auf mit eigenen Trikots und individuellen Spielern auf. Selbst spielen konnte man die aber nicht.

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