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PES-Expertenwissen #3: Special Cards

Zu manchen Themen findet man nicht auf Anhieb aussagekräftige Quellen – die „Special Cards“ in PES sind so ein Thema. Wir haben viel und ausdauernd recherchiert und möchten euch die Ergebnisse unserer Recherche in einer weiteren Ausgabe „PES-Expertenwissen“ präsentieren. Eins ist klar: „Special Cards“ werden wohl bisweilen etwas zu sehr unterschätzt…

Bevor wir ins Detail gehen, ein paar grundlegende Informationen, die manche von Euch nicht unbedingt neu erscheinen werden, aber trotzdem nicht unerwähnt bleiben sollen. Die „Player Cards“ gibt es seit Pro Evolution Soccer 2011 und ersetzten damals die sog. „Sterne“. Vom Prinzip her hat sich nichts geändert, denn durch diese Fähigkeitskarten bzw. Sterne wurden die Spieler noch etwas tiefer beurteilt. Jedoch wirkt sich nicht jede Fähigkeit unbedingt so sehr auf Euer Spiel aus. So werden viele von Euch die altbekannte „Rakete“ bevorzugen, sogar, wenn der Spieler von den Geschwindigkeitsattributen gar nicht so schnell ist. Die „Klassische 10“ fällt da eher durchs Raster, was vor allem daran liegt, dass diese Karte nicht so einen immensen Einfluß auf das Spielerverhalten hat.

Nun gibt es 2 „Arten“ von Karten. Das eine sind „Player Cards“ (P01 bis P18) und das zweite die „Special Ability Cards“ (S01 bis S26). Die Namen verraten es bereits, die „Special Ability“ (zu deutsch: Spezialfähigkeiten) sind Karten, die Ihr sofort auf dem Spielfeld merkt. Die Rakete gehört hier dazu, der weite Einwurf und eine vielzahl von Finten, Tricks und anderen Ballkünstlereien. Die „Player Cards“ (zu deutsch: Spielerkarten) beschreiben dagegen oftmals eher den Spielstil des Spielers. Und genau hier unterscheiden sich viele Karten grundlegend: Es gibt Karten, die sich nur bei KI-gesteuerten Spielern bemerkbar machen und eben solche, die Euch helfen, wenn Ihr den Spieler steuert. Wir wollen nun einen Blick auf alle 44 Karten werfen und kurz erklären, was sie bewirken. Erscheint hinter dem Namen ein „(KI)“ wirkt sich diese Karte nur auf die vom Computer gesteuerten Mitspieler bzw. Gegner aus.

P01: Klassische 10 (KI)
Diese Karte funktioniert nur für Spieler, die als OMF aufgestellt sind. Befindet dieser Spieler sich im Ballbesitz, wird er die Angriffe tendenziell öfter und präziser durch kluge Pässe aufbauen und sich seltener in Zweikämpfe verwickeln lassen. Die Bekanntesten „10er“ im aktuellen Spiel sind Totti, Ganso und D’Alessandro. Wer aber aus den vergangenen Teilen noch Juan Roman Riquelme im Kopf hat, wird diese Karte sehr gut einschätzen können. Denn solche Spieler sind selten groß, robust und schnell – sie bestechen durch exakte Zuspiele und einen klugen Aufbau

P02: Defensivakteur (KI)
Der sog. „Anchor Man“ ist, wie sein Name schon sagt, ein Defensivanker, der sich nur selten in die Offensive einschaltet. Diese Karte sorgt dafür, dass ein DMF oder ZMF als Abräumer vor der Abwehr fungiert. Bei Verteidigern ist diese Karte wirkungslos. Diese Karte kann sehr nützlich sein in engen Spielen, jedoch in einer sonst gewohnten offensiveren Taktik auch ein Nachteil sein. Man merkt jedoch sehr gut, dass solche Spieler oftmals sehr gute „Staubsaugerqualitäten“ mitbringen und die Abwehr merklich entlasten

P03: Trickser (KI)
Diese Karte ist sehr schnell erklärt: Spielt Ihr gegen einen CPU-Gegner und ein Spieler mit dieser Karte ist am Ball, wird er ihn möglichst nicht mehr hergeben wollen. Neymar, Ibrahimovic, Cristiano Ronaldo, Nani – sie alle sind dafür bekannt, dass sie den Ball sehr liebevoll behandeln. Diese Karte ist das Gegenteil zur klassischen Nummer 10 – die Suche nach einem Spieler, der beide Karten hat, könnt ihr sofort einstellen.

P04: Sprint (KI)
Spieler mit dieser Karten agieren auf dem Feld deutlich offensiver und bieten sich öfters vorne an. Nach eigener Erfahrung und der Erfahrung vieler anderer ist diese Karte jedoch der Grund, dass man manchen Spielern den Ball im Aufbauspiel permanent in den Rücken spielt, weil sich dieser immer nach vorne orientiert und nicht für den Spielaufbau bereitsteht. Wenn man also daran denkt, dass diese Spieler eher das Glück nach vorne versuchen, kann man den Angriff sicherer und besser ausspielen.

P05: Zick-Zack-Lauf
Wie der Name schon sagt – Spieler mit dieser Fähigkeit können mit dem Ball im Zick-Zack laufen und schnelle, abrupte Richtungsänderungen einfacher möglich sind. Ihr kennt sicherlich die etwas behäbige Animation von manchen Spielern bei einer 90°-Richtungsänderung. Spieler mit der Zick-Zack Karte können diese schneller ausführen und sind damit für jede Defensive schwieriger zu verteidigen.

P06: Genauer Pass
Diese Karte ist eine enorm unterschätzte. Defensive (aber natrlich auch offensive) Spieler mit dieser Karten sind hervorragend für einen schnellen und präzisen Spielaufbau bestimmt. Xabi Alonso, Pirlo, Gerrard – aber auch Verteidiger wie Mats Hummels oder Holger Badstuber sind bekannt für ihre brillianten öffnenden Pässe. Auf dem Spielfeld wirkt sich diese Karte wie ein „Rückwärtsdrall“ des Balles aus. Ein hoher, weiter Pass dieser Spieler wird durch diesen Drall nach hinten meist perfekt in den Lauf gespielt und landet weitaus seltener hinter der Seitenauslinie. Besonders bei einer hochstehenden Abwehr können solche Spieler den Unterschied ausmachen! Gleichermaßen gilt es als Gegner, diese Spieler früher durch aktives Pressing zu stören, damit sie Ihre Fähigkeit nicht ausspielen können.

P07: Halbfeld-Flanke
Die Präzision von Flanken aus dem Halbfeld (zwischen Mittelkreis und gegnerischem Strafraum) wird durch diese Karte erhöht. Ähnlich wie bei der Genauer-Pass Karte (P06) gilt es auch hier, solche Spieler möglichst gänzlich durch geschicktes attackieren am Flanken zu hindern. In Kombination mit einem großen Mittelstürmer kann es sonst ohne viel Aufbauspiel zu gefährlichen Situationen kommen.

P08: Allrounder
Dies ist ebenfalls keine unwichtige Karte. Spieler wie Marchisio, Schweinsteiger und Javi Martinez sind ja nicht nur für ihre Technik bekannt, sondern auch für ihren großen Einsatzwillen gepaart mit einer großen Ausdauer. Diese Spieler sehen innerhalb von 90 Minuten jeden Grashalm und werden so ein wichtiger Faktor in langen, engen Matches. In der Verlängerung können sie durch ihre Attribute zu einem spielentscheidenden Element werden.

P09: Präziser Sprint
Einer der Gründe, warum eine Recherche notwendig ist: Wie unterscheidet sich der Sprinter vom präzisen Sprinter? Wir fanden keine Antwort! Die Erklärung für diese Karte ist ähnlich der Sprint-Karte (P04) – die Spieler bieten sich in der offensive an, um damit Tormöglichkeiten zu kreieren. Vielleicht hat ja jemand von euch eine Idee, wo der Unterschied ist – lasst es uns in den Kommentaren wissen!

P10: Distanzschütze (KI)
Ähnlich wie bei den Sprint-Karten gibt es auch 2 Karten für Distanzschützen (P10 und S06) – hier werden die Unterschied jedoch deutlich. Auf S06 kommen wir später zu sprechen, die P10-Karte gilt nur für die KI-gesteuerten Gegenspieler, die – falls sich eine Möglichkeit bietet – tendenziel eher aus der Distanz schießen werden, als andere Spieler. Weiß ich, dass ein Gegenspieler diese Karte hat, sollte ich ihm keine Möglichkeit bieten, aus aussichtsreicher Position zum Abschluß zu kommen!

P11: Kämpfer (KI)
Diese Karte ähnelt dem Defensivakteur (P02), bezieht sich aber auf den direkten Zweikampf. Ein Kämpfer wird den Ball erst verloren geben, wenn er auf dem Tribünendach liegt – ein solcher Gegenspieler ist kaum abzuschütteln und selbst wenn es scheint, als habe man ihn überwunden, hat er immer noch den Ball im Visier. In der eigenen Mannschaft kann so ein Spieler nützlich sein, da er sich nicht zurückfallen lässt, falls der Gegner an ihm vorbeigegangen ist. Im gegnerischen Team ist so ein Spieler, wenn er dann auch noch groß und robust ist, schwierig zu knacken.

P12: Torjäger
Falcao, Luis Fabiano, Cavani – allesamt Knipser und Torjäger. Ihr erinnert euch vielleicht noch an Teil #1 des Expertenwissens? Falcao hat die Karte „Torjäger“, weil er immer die Chance zum Abschluß sucht. Bei C. Ronaldo und Lionel Messi sucht man diese Karte vergebens (vermutlich wären sie sonst einfach nochmal stärker), dabei ist sie definitiv nicht unwichtig. Sogar bei Spielern wie Jermaine Defoe merkt man diese Karte deutlich, besonders bei Konterangriffen sind diese Spieler nahezu immer anspielbereit in der Offensive und haben durch diesen Vorsprung oft gute Karten, zum Torabschluß zu kommen. Bei KI-Spielern ist die Karte auch nicht ungefährlich, denn sie werden sich ebenso freilaufen und anbieten und gepaart mit den exzellenten Schusswerten wie bei Falcao wird es dann sehr gefährlich werden.

P13: Fintenläufer
Der Begriff „Unruheherd“ trifft auf diesen Spieler ebenso zu. Durch seine oftmals angetäuschten Sturmläufe versucht er die gegnerische Defensivreihe aus dem Konzept zu bringen und schafft damit Raum für seine Mitspieler. Rooney, Eto’o und David Villa sind bekannte Spieler, die auch beim echten Fussball dafür bekannt sind.

P14: Freilaufen
Der Begriff des „Freilaufens“ bezieht sich nicht nur unbedingt nur auf Stürmer, sondern vielmehr auf Mittelfeldspieler, die sich immer wieder anbieten, um den Ball und damit das Spiel an sich zu reißen. Sie entwischen dem Bewacher häufiger als andere Spieler und sind somit ein wichtiger Bestandteil des Offensivspiels.

P15: Glücksbringer
Das ist eines der am kontrovers diskutiertesten Karten im Spiel – denn niemand hat eine Ahnung, was diese Karte genau bewirkt. Wir gehen davon aus, dass ein solcher Spieler seine direkten Kollegen mitreißt und zu leicht verbesserter Leistung anspornt und weniger die „Abprallerquote“ o.Ä. beeinflusst. Beim FC Barcelona spielen direkt 3 Glücksbringer (Iniesta, Xavi, Cesc) im Mittelfeld – eventuell der Vorteil, den dieses Team nicht nur im Spiel so stark macht.

P16: Strafraumfuchs
Diese Fähigkeit findet ihr bei vielen klassischen Mittelstürmern: Drogba, Llorente, Andy Carroll, Luca Toni, Fred – alle tauchen frühstmöglich im Strafraum auf um dort ihre Chance zu nutzen. Diese Karte kombiniert mit der Torjägerkarte macht einen Mittelstürmer nochmal gefährlicher, da er von sich aus immer so offensiv wie möglich zu finden sein wird.

P17: Offensiver (Außen-)Verteidiger
Diese Karte wirkt nur auf den Positionen LV, RV und VST. Diese Abwehrleute schalten sich häufiger und intelligenter in die Offensivbewegung mit ein. Bei Standards sind solche Spieler natürlich nochmal gefährlicher im gegnerischen Strafraum. Unterscheiden muss man jedoch noch, ob es ein Außenverteidiger ist (der dann über die Außen mit nach vorne angreift) oder ein Verteidiger (der durch die Mitte kommt). Jedoch hat diese Karte durchaus auch ihre negativen Seiten, denn ein Ballverlust im Aufbauspiel oder ein schnell vorgetragener gegnerischer Konter kann schnell in einem Gegentreffer enden, wenn der vorgestossene Abwehrspieler nicht schnell genug wieder auf seiner angestammten Position ist.

P18: Hängende Spitze (engl.: Track Back)
Die englische Übersetzung ist hier etwas hilfreicher, denn Spieler mit dieser Karte sind nicht nur einfach eine hängende Spitze, sondern schalten sich auch gerne ins Mittelfeld oder sogar in die Abwehr mit ein. Sie lassen sich häufiger zurückfallen und erobern den Ball am eigenen Strafraum. Diese Karte kann ähnlich wie die des offensiven Verteidigers sehr nützlich, aber auch schädlich für schnelle Konter sein.

 

S01: Schnelles Direktspiel
Erhöht die Fähigkeit eines Spielers, einen Ball direkt weiterzugeben oder aufs Tor zu bringen (One-Touch-Football)

S02: Außenrist-Anschnitt
Erhöht die Genauigkeit, wenn ein Spieler den Außenrist benutzt. Das tritt vor allem bei Spielern mit einer niedrigen Genauigkeit beim schwachen Fuß auf.

S03: Weiter Einwurf
Erhöht den Wurfradius bei Einwürfen

S04: Joker
Die „Jokerkarte“ ist ähnlich dem Glücksbringer (P15) eine schwierig zu betrachtende Karte, denn wir wissen auch hier nicht, wie genau sie sich auswirkt. Per Definition soll sie bei einer Einwechslung zu einem späten Zeitpunkt im Spiel die Fähigkeiten verbessern, jedoch sind mir persönlich bei der Joker-Einwechslung noch nie eklatante Leistungssteigerungen aufgefallen. Es wird sich hier also um kleinere Zuwächse handeln – wie und wo genau, wissen wir aber leider nicht.

S05: Rakete
Müssen wir diese noch erklären? 😉
Die Rakete befähigt einen Spieler Wendungen und Richtungswechsel schneller auszuführen.

S06: Distanztorschütze
Spieler mit dieser Karte sind enorm wertvoll, denn sie haben eine merklich bessere Quote bei Schüssen aus der Distanz. Wenn der Gegner einem also den Platz lässt, kann man mit einem solchen Spieler durchaus aus 25 Metern den Torabschluss suchen.

S07-S14: Schultertäuschung-, Drehungs-, Roulette-, Elastico-, Schnipser-, Übersteiger-, Ballstopp-, Ballgeschickfähigkeiten
Diese Karten sind sehr simpel zu erklären, denn sie erhöhen die Genauigkeit und Häufigkeit des Gelingens bei schwierigeren Tricks, wie z.B. dem Elastico oder der Marseillaise-Roulette. Hier ist es von Vorteil, diese Tricks zu beherrschen und zu wissen, welche Spieler diese Tricks auch können.

S15: Knöchelschuss (Knuckle Shot)
Der „Knuckle“ ist einer der fiesesten Bälle für Torhüter und ein echter Albtraum für sie, wenn ein solcher Schütze zum Freistoss anläuft. Spieler mit dieser Karte geben dem Ball einen für den Keeper kaum einzuschätzenden Drall mit auf dem Weg, sodass sich dieser in der Luft teilweise auf- und abbewegt, ehe er dann wie ein Stein ins Tor fällt.

S16 – S18: Sprungvolley, Scherenschlag und Hackenfinte
Wie bei den Karten S07-S14 wird auch hier die Genauigkeit und Häufigkeit des Erfolgs beim Volley im Sprung dem Scherenschlag und bei Hackenfinten verbessert.

S19: Wohldosierter Pass
Eine der wichtigsten, wenn nicht gar die wichtigste Karte für den Spielaufbau. Der Effekt ist eigentlich klein, im Spiel jedoch wichtig: Spieler mit dieser Karte schneiden lange Bälle mit einem Unterschnitt so an, dass sie viel seltener ins aus gehen und meistens genau beim Mitspieler in den Lauf passen. Spieler mit dieser Karte, wie z.B. Mats Hummels, können mit einem Pass einen gefährlichen Konter einleiten.

S20 – S23: Doppelkontakt, Umlaufen, Flick (Sombrero), 180° Trick
Wie bei den vorhergehenden Karten auch wird hier die Genauigkeit und Häufigkeit des Erfolgs bei den genannten Tricks beeinflusst. Wenn ihr wissen wollt, wie eine Finte bzw. ein Trick eigentlich funktioniert und in welchen Situationen ihr diese am Besten einstreut, könnt ihr im Spiel das Training absolvieren und euch die Hilfe im Pausemenü anschauen, dort sind alle Tricks erklärt. Außerdem stellt die Youtube-Gemeinde auch seit jeher Tutorials dafür parat, u.A. auch für den Knuckle Shot.

S24: Streck-Grätsche
Für defensive Spieler eine sehr wertvolle Karte, denn sie erhöht den Radius einer Streck-Grätsche enorm. Eine Streck-Grätsche ist dabei keine normale Grätsche, wo der Spieler auf dem Bodenliegt. Der Spieler bleibt auf beiden Beinen, schnellt aber das eine urplötzlich hervor und attackiert damit den ballführenden Spieler. Mit dieser Karte ist diese Aktion dann noch um einiges erfolgreicher und früher praktizierbar.

S25: Flugkopfball
Wer sich noch an den Trailer für die individuellen Spielermerkmale zu PES 2013 erinnert, sieht eventuell vor dem inneren Auge noch John Terry per Flugkopfball einen Schuß des Gegners vereiteln – exakt das sagt diese Karte aus. Spieler mit dieser Fähigkeiten geben alles, um den Gegner im letzten Moment noch aufzuhalten.

S26: Weiter Toreinwurf
Dies ist die letzte verbliebene Karte, die exklusiv für Torhüter gilt: Keeper mit dieser Fähigkeit können den Ball fast bis zur Mittellinie abwerfen. Bestes Beispiel dafür ist natürlich Manuel Neuer.

Das war es zu den Karten – im nächsten Teil vom PES-Expertenwissen erwartet euch noch die Auswirkung der Tagesform auf die Spieler, Auswirkungen von Verletzungen und ein paar grundlegende Tipps zur Kaderzusammenstellung.

Die bisherigen Artikel der Serie „PES Expertenwissen“:

Teil 1: PES-Expertenwissen #1: Die Gesamtwertung

Teil 2: PES-Expertenwissen #2: Spieler-Attribute

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Autor

Ich bin der Harry, seit Jahren in der PES-Szene als Zeus bekannt. Lange Zeit erfolgreicher Manager der PSO, dazu begeisterter Anhänger der PES Premier League. Ich bin Taktikfuchs, Datenbankfreak und kontere mich durchs Spiel. Auf ProRevo dürft ihr mich gerne alles Fragen, was mit dem Spiel, Taktik, Spielern o.Ä. zu tun hat.

8 Kommentare

  1. NLarson 17. Juli 2013 um 21:01

    Unterschied Sprint – präziser Sprint:
    Während der Spieler mit „Sprint“ im Aufbauspiel, egal von welcher Position auf dem Feld, den Angriff durch Läufe in Richtung Tor nach vorne Treibt (ehemals „Agressiver Angriff), stößt ein Spieler mit „präzisen Sprint“ eher von der Außenbahn in die Mitte vor, um Raum für Mitspieler( besonders offensive Außenverteidiger) zu schaffen.
    Bei „Joker“ werden meines Empfindens nach die Abschlussfähigkeiten, wie Schussgen. (ich tippe auf Schussgenauigkeit, aber das wird in der leider mangelhaften Hilfe nicht wirklich genau definiert), Reaktionsvermögen, Explosivität und Schusskraft erhöht.

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    • Zeus 17. Juli 2013 um 23:33

      Das mit dem präzisen Sprint ist auf jeden Fall ein sehr guter Ansatz. Ich könnte mir aber – dank dem Ansatz – vorstellen, dass der präzise Sprint direkt in die Richtung des Tores geht – die besten Spieler mit der Karte sind Messi, Ribery, Robben (!) und Bale…allesamt eben dafür bekannt.

      Bei der Jokereigenschaft bin ich etwas skeptisch. Was machen die ganzen Mittelfeldspieler mit diesem Boost? Die Frage ist, ob Konami hier Positionsspezifisch „boostet“, oder ob Konami eventuell einfach die Stärken des Spielers nochmal verbessert, also z.B. ein Balancestarker Spieler bekommt 1 oder 2 Punkte auf die Balance gerechnet…

      Wie gesagt, ich habs im Zeitraum, wo ich den Artikel geschrieben habe, selber recherchiert und Joker in der ~80. Minute gebracht und den gleichen Spieler vom „Handling“ her danach normal verglichen und keine Unterschiede festgestellt.

      Möglich wäre es auch, dass die Einwechslung eines Jokers dem Team signalisiert, dass jetzt nochmal die Schlussoffensive eingeläutet wird und das ganze eine allgemeine Auswirkung aufs Team hat….

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  2. Wusa 17. Juli 2013 um 21:30

    Großartig! Immense Arbeit und für den Aufwand will ich Euch feiern!

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  3. Imi 17. Juli 2013 um 21:37

    EEEEEEEENDLICH *____________*
    Dankeee 🙂

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  4. Marvin Ronsdorf 17. Juli 2013 um 21:43

    Ich muss jetzt auch noch einmal öffentlich hier schreiben, wie begeistert ich von den Expertenwissen-Artikeln bin. Da steckt eine ganze Menge Zeit und Herzblut drinnen. Vielen Dank Harry!

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  5. dezat 18. Juli 2013 um 14:18

    Präziser Sprint ermöglicht es meines Erachtens, aus einem Zickzacklauf mit Sprint(L1) und Ballkontrolle(R2) einmalig den ball weiter vorzulegen und schneller hinterher zu sprinten als ohne. Damit kommt man schneller an engstehenden Gegner vorbei, riskiert allerdings dass gegnerische Spieler die 10-20meter in Sprintrichtung stehen, eher an den ball kommen.

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  6. kielometer 20. Juli 2013 um 13:09

    präziser Sprint ist m.E. wie oben erläutert, nur nicht um Platz zu schaffen, sondern eben der typische „Robben-Angriff“!
    Der Spieler (mit Ball) stößt nicht bis zur Grundlinie vor, um zu Flanken, sondern zieht vorher in die Mitte, Richtung Tor, um den Abschluß zu suchen. Wohl eher als KI-Fähigkeit anzusiedeln, inwiefern die Fähigkeiten bei diesem Manöver durch die Karte verbessert werden, k.A. …

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