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PES 2014: KONAMI schickt neue Havok-Technologien aufs Feld

Kojima Productions lieferte uns mit der FOX Engine schon die erste große Neuerung in PES 2014. Zusätzlich werden die 3D-Spezialisten von Havok für den kommenden PES Ableger, drei ihrer Technologien zur Verfügung stellen. Mit deren Hilfe soll der Realismus noch einmal gesteigert werden.

Was haben „Halo 4“, „Assassins Creed 3“, „Call of Duty: Black Ops“ oder das erst kürzlich erschienene „The Last of Us“ gemeinsam? Die für die Titel verantwortlichen Studios nutzten alle die Technologien von Havok. Microsoft Games Studios, Sony Computer Entertainment, Rockstar, Naughty Dog, Evolution Studios und Guerrilla Games sind nur einige Publisher auf der langen Liste der Studios, die auf das Know-How von Havok zurückgreifen.

Dieses Jahr werden für PES 2014 erstmals die Technologien „Havok Physics“, „Havok Animation“ und „Havok Cloth“ eingesetzt.

Jede komplexe Bewegung wird die individuelle Physik des Körperbaus eines Spielers wiederspiegeln. Dadurch reagiert das Trikot entsprechend realistisch zu den Bewegungen und der Geschwindigkeit des Spielers.

Da es sich bei der FOX Engine um eine Grafik-Engine handelt, versprechen diese drei Technologien eine enorme Erweiterung im Bereich der Physik-Engine. Arnaud Saint-Martin, Regionaldirektor von Havok Asien, sagt dazu:

Spielerbewegungen und Physikeffekte sind die Schlüsselkomponenten eines lebendigen Spiels, sodass es eine wahre Ehre für Havok ist, diese Elemente in Konami´s PES 2014 umzusetzen. Das Pro Evolution Soccer Team hat sich das Ziel gesetzt, die Grenzen des Möglichen in einem Fußballspiel weiter voranzutreiben; und in diesem Jahr hat Havok mit diesem talentierten Team zusammengearbeitet, um die Havok Technologie zu integrieren und den Realismus von PES weiter zu fördern. Wir denken, dass die Fußballfans es zu schätzen wissen werden, wie die Havok Techologie die Grenzen zwischen Realität und Simulation verwischen lässt und eine Fußballerfahrung liefert, die so realistisch wie möglich sein wird.

Tadahiro Manmoto, Developers Relation Manager bei Havok Asien, sagt zu der Zusammenarbeit mit Konami:

Pro Evolution Soccer ist, das ist unnötig zu sagen, eine der führenden Sportspiel-Serien, die weltweit gespielt werden. Es ist wirklich eine Ehre, dass PES 2014 Havok Technologien integriert hat, um ein weiterentwickeltes Erlebnis allen Fussballfans auf der Welt zu bieten. Ich bin zuversichtlich das die Gamer von der realistischeren Darstellung der Spieler auf dem Feld begeistert sein werden. Wir sind stolz das Havok Technologie das ermöglicht hat.

Unwissend, dass dahinter diese neu integrierten Technologien von Havok stehen, waren wir von prorevo in unserem ersten PES 2o14 Test ganz angetan von den neuen Animationen und auch der Berechnung der Kollisionen. Definitiv ein weiterer Schritt nach vorne.

Wer von euch die (englische) original Pressemitteilung von Havok lesen möchte, findet diese hier: http://www.havok.com/news-and-press/releases/havok-powers-konami%E2%80%99s-pro-evolution-Soccer

Danke an WENB-Spain für den Hinweis.

Abschließend noch ein paar Präsentations-Videos von Havok zu den drei oben erwähnten Technologien:



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Autor

Ich bin der Markus, bin 35 und komme aus dem Westerwald. Ich bin seit 2004 Teil der PES-Community und Ich denke mal das die "etwas älteren" mich vielleicht unter dem Namen DjPelle besser kennen. Seitdem die ISS Serie auf der Playstation startete bin ich grosser Fan der Serie und verfolge jedes Jahr aufs Neue die Entwicklung der Serie. Früher habe ich aktiv als einer der ersten angefangen, in PES zu editieren. Heute ist das mit Blick auf Lizenzen nicht mehr in vollem Umfang möglich.

5 Kommentare

  1. Basti 20. Juli 2013 um 01:15

    ein sehr guter beitrag!!!!

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  2. pesforever 20. Juli 2013 um 10:08

    war diese havok technologie schon bei der e3 integriert???

    bitte beantworten

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    • Marvin Ronsdorf 20. Juli 2013 um 11:31

      Davon gehe ich aus. Denn die E3-Version war schon bei ca. 70%. Aber ob eine Technologie schon eingefügt ist oder ob sie so abgestimmt wurde, dass sie sich auch nahtlos in das Spiel einfügt, sind zwei verschiedene Sachen. Die Frage ist also nicht, ob die Technologien da schon integriert waren, sondern wie weit die Integration und das Feintuning schon fortgeschritten waren. Details wie der Stand der Integration war, werden vom Team aus Japan gar nicht kommuniziert.

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  3. Chris 20. Juli 2013 um 10:32

    Klingt ziemlich interessant und gut ich hoffe das man das dann auch wirklich so im fertigen Spiel so sieht.

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  4. Etzloets 20. Juli 2013 um 13:05

    Neben den Zweikämpfen, wird besonders der Ball von der Havok Engine profitieren. Mit dieser sollte nämlich das Gewicht eine tragende Rolle spielen. Schön wäre es, wenn verschiedene Bälle unterschiedliche Eigenschaften hätten. Kleine, aber feine Unterschiede.

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